Stefan i Sverige

Välkommen till mina sidor

Archiv für April 2008

Frühlingsstimmung in Stockholm

Verfasst von gislers am April 28, 2008

Dieses Wochenende kam richtige Frühlingsstimmung auf hier in Stockholm. Warme Temperaturen und Sonnenschein luden ein zum sonntäglichen Stadtspaziergang. Feli kam am Samstag Nachmittag an, direkt aus Leer, und wir machten uns an ebendiesem Sonntag auf in die Stadt. Auf dem Kungsträdgården spielte eine Band, und wir genossen die blühenden Bäume, das sprudelnde Wasser, den Gratiskaffee mit einem warmen Gratiswürstchen, und die Musik dazu. :-) Danach gingen wir weiter zum königlichen Palast zur Wachablösung. Ich wunderte mich über das abgespeckte Programm, um dann im Nachhinein zu erfahren, dass sonntags die Wachablösung jeweils um Viertel nach Eins und nicht um Viertel nach Zwölf beginnt. Nichts desto trotz führten wir unseren Spaziergang auf Gamla Stan fort, und waren bald auf Södermalm. In einem mir bekannten gemütlichen Kaffe zwischen Slussen und Medborgarplatsen gab es für mich einen sättigenden Pasta-Salat mit Mozarella, derweil sich Feli mit einem Shake begnügte. Nach einer kleinen Studie der Stockholmer Bevölkerung vom Café aus, gingen wir beim Medborgarplatsen auf die U-Bahn ins Zentrum, um anschliessen nach Skeppsholmen zu spazieren. Am Quai zwischen Drottningsgatan und Skeppsholmen begegneten wir dann ganz vielen Fischern, die an irgendeinem Wettfischen teilnahmen. Einer hatte Glück und zog ein riesen Ding aus dem Wasser, das er anschliessend am ganzen Quai spazieren führte. Auf Skeppsholmen angekommen bestaunten wir das neu restaurierte Schiff der dortigen Jugendherberge (af Chapman), welches auch gut von Gamla Stan aus zu sehen ist. Die Jugendherberge hat auch Zimmer an Land für diejenigen, die seekrank werden. Von Kastellholmen aus, welches direkt an Skeppsholmen angrenzt, sahen wir hinüber nach Djurgården, wo am Sonntag die Chilbi eröffnet wurde (Gröna Lund). Die Achterbahn, und die zwei „Freier Fall“-Türme liessen mich den Entschluss fassen, in nächster Zeit mal dort hin zu gehen. Danach machten wir uns auf den Heimweg, wo wir unser Nachtessen (Crevetten, Pilze und Salat) zubereiteten, um dann anschliessend müde ins Bett zu fallen. Einschlafen konnte ich dann aber trotzdem nicht, da die letzte Woche eine Spät-Ins-Bett-Geh Woche war, und ich am Freitag und Samstag im Ausgang war. Irgendwann klappte es dann doch noch, bevor uns der Handywecker aus den Betten riss…

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AIK – Djurgården

Verfasst von gislers am April 26, 2008

Diesen Donnerstag war das Stockholmer Fussballderby zwischen AIK und Djurgården im Råsunda Stadion, Solna. Schon vor dem Match waren die ans Stadion angrenzenden Bars proppenvoll und hinter dem Stadion wurde Stimmung gemacht mit lauter Musik. Die Polizei war omnipresent und nicht bloss zu Fuss unterwegs, sondern auch hoch zu Ross. Die Pferdepolizisten hatten jedoch nicht viel zu tun, stolzierten lediglich durch die Menschenmengen, und überwachten die Lage.

Das Spiel war mit über 34000 Zuschauern ziemlich ausverkauft, und die Stimmung war super. Bis auf eine Rauchpetarde im Djurgården Fanblock gab es keine Zwischenfälle. Die Teams trennten sich am Ende 1:1 Unentschieden, da Djurgården das Spiel durch einen späten Penalty doch noch ausgleichen konnte.


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Weekend stories

Verfasst von gislers am April 20, 2008

Nach einem verschlafenen Freitag morgen machte ich mich nach einem Zmorge-Zmittag auf den Weg zur KTH, um dort an meiner schriftlichen Arbeit weiterzuarbeiten. Nach drei Uhr war ich im Büro und nahm zuerst an der gemeinsamen nachmittäglichen Kaffeepause teil, die an jenem Tag einen etwas grösseren Umfang hatte als normal. Einige Studenten hatten ein Projekt beendet, weswegen es zu Essen und zu Trinken gab. Nach dem Kaffeklatsch ging ich dann endlich an die Arbeit, und wollte zuerst an der schriftlichen Arbeit weitermachen. Doch danach war mir überhaupt nicht zumute, da ich bereits die letzten zwei Tage daran gearbeitet hatte. Deswegen wandte ich mich dem Algorithmus zu, und beschäftigte mich mit einigen Warnmeldungen, die Matlab bei der Programmausführung jeweils ausgespuckt hatte. Die Warnungen hatte ich bis anhin mehr oder weniger ignoriert, doch musste ich feststellen, das ich diesen Meldungen wohl ein bisschen mehr Beachtung hätte schenken sollen. Ich war also damit beschäftigt, der Quelle dieser dubiosen Warnungen auf die Spur zu kommen. Ich verbrachte den ganzen restlichen Nachmittag damit, den Fehler zu finden. Meine Versuche waren von wenig Erfolg gekrönt und ich konnte wohl sagen, dass es nicht an diesem oder jenem liegen kann, doch den eigentlichen Fehler fand ich nicht. Bis ich dann im „Herz“ meiner Arbeit zu suchen begann, dem Voronoi Flocking Algorithmus. Im Gegensatz zu den Simulationen, die immer gut verliefen, habe ich bei den Experimenten auf dem Parkplatz einen leicht abgeänderten Algorithmus verwendet. Vom Prinzip her waren aber beide identisch. Dennoch hatte es die kleine Differenz ausgemacht, und ich fand den Fehler in der Form von fehlerhaften Positionsvektoren.

Da war es bereits sieben Uhr, und ich machte mich auf den Weg zu Matts Geburtstagsparty in Lappis. Es war eine ziemlich lustige Party, und die Geburtstagsgeschenke in der Form von verschiedenen englischen Bieren (Matt kommt aus England), Tee, einem T-Shirt mit Namen von uns allen und einem Uefa Euro 2008 Fussball waren ziemlich gelungen, auch wenn er am Fussball wohl am wenigsten Freude gehabt haben dürfte. Man erinnere sich, dass sich England leider nicht für die Euro qualifzieren konnte. Nichts desto trotz war er ziemlich entzückt über all die Geschenke, was uns natürlich ebenso erfreute. Die Party dauerte bis in die Morgenstunden, und ich fand mich wieder einmal auf der letzten U-Bahn, wo man zum Teil ganz interessante Unterhaltungen führen kann, vorausgesetzt, dass dein Gegenüber überhaupt ansprechbar ist.

Am Samstag Nachmittag war dann wiederum Unihockey angesagt, und ich traf mich mit Andy auf der U-Bahn. Die heutige Fahrt von Kista zur Universität, wo wir jeweils Unihockey spielen gehen, dauerte dann etwas länger als normal. Wie sich später herausstellte, hatte ein mit einem Messer bewaffneter Mann in T-Centralen zwei Personen verletzt, und wurde dann anschliessend von der Polizei gejagt. Wer ein bisschen Schwedisch spricht, dem sei der folgende Artikel zur Lektüre empfohlen: www.dn.se/DNet/jsp/polopoly.jsp?d=1298&a=762499&maNo=-1. Aufgrund dieses Messermannes mussten wir eine Station vor T-Centralen aussteigen. Im Glauben, dass wir bei T-Centralen die U-Bahn in Richtung Universtität nehmen könnten, liefen wir den Rest, wurden dann aber von einer Front von Sicherheitskräften aufgehalten. Rechts und kehrt. Bus suchen! Glücklicherweise fragten wir die Buschauffeurin im richtigen Bus, und fuhren bald los. Nach einmaligem Umsteigen war wir mit lediglich 15 Minuten Verspätung in der Turnhalle! Doch noch Unihockey also.

Samstag Abend schaute ich dann nach dem üblichen Nachtessen bei Levinsky’s einen Film, da mir nach Matts Party nicht mehr gerade nach Party zumute war. Danach sinnierte ich noch ein bisschen über die nahe Vergangenheit und schreibe diesen Post hier. Ehm, heute ist nun bereits Sonntag und ich werde mich jetzt ins Bett legen, um dann heute auch noch etwas für meine Bachelorarbeit zu tun.

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Spaziergang auf Långholmen

Verfasst von gislers am April 17, 2008

So langsam aber sicher beginnt hier in Stockholm der Frühling, auch wenn es immer noch ziemlich kühl ist und der Wind einem um die Ohren bläst. So auch heute. Da wollte ich nach der Arbeit einen gemütlichen Spaziergang antreten, etwas im Park verweilen, und die Sonne geniessen. Doch auf Långholmen war mir dann gar nicht mehr nach rumhocken zumute. Der eisige Wind liess mir keine andere Wahl als kurz einige Fotos zu schiessen, um dann anschliessend meinen gemütlichen Spaziergang fortzusetzen. Was man aber sagen muss ist, dass die Aussicht von der Brücke, welche Långholmen mit dem Norden der Stadt verbindet, ziemlich beeindruckend ist. Stadshuset, Riddarholmen und Gamla Stan erscheinen aus einer ganz anderen Perspektive als dass man sich das sonst so gewohnt ist. Auf der Brücke war dann der Wind noch 3mal stärker, hatte ich zumindest den Eindruck. So war ich dann auch ziemlich verwundert ob den vielen Jogger, die sich da in diese alles andere als windstille Umgebung verirrten. Die hatten sich das wohl auch anders ausgemalt. :-) Ich war dann auf jeden Fall froh, als ich beim Fridhemsplan ankam, und dort auf die U-Bahn ging. Meine Banane ass ich dann übrigens in der U-Bahn…

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Erste Simulation (2)

Verfasst von gislers am April 11, 2008

Die Simulation ist nun bereits eine Woche her, und ich war damit beschäftigt die Daten zu analysieren. Allzu viel gab es aber nicht zu analysieren, denn schon am Demo-Tag wurde klar, wo noch Verbesserungen nötig sind. Es handelt sich ja um ein äusserst anschauliches Thema, wenn man das so sagen kann. Die Simulationen selber liefen ziemlich gut, auch wenn es den einen oder anderen Zwischenfall gab. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten. Schaut euch den Film an!

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Erste Simulation

Verfasst von gislers am April 3, 2008

In den letzten zwei Wochen war ich die meiste Zeit damit beschäftigt die Arbeit für eine erste Simulation des Flocking-Algorithmus zu erledigen. Grösstenteils bestand die Arbeit aus Programmieren und ich durfte meine C-Kenntnisse wieder etwas auffrischen. Jaja, der InformatikI-Kurs ist schon lange her. :-) Nach einigen ersten Verwirrungen fand ich mich dank Internet-Tutorials, allwissenden Forenschreibern und frei verfügbarem Source Code aber bald zurecht. Diese Hilfen waren unerlässlich, denn schliesslich geht es hier nicht mehr nur um „Hello, world!“, irgendwelche Sortieralgorithmen oder irrwitzige Parameterverfolgungen, sondern um eine echte Applikation. So hatte ich innert nützlicher Frist einen Serial Port Reader zusammen, der mir meine GPS-Daten in die Konsole schreibt. Nun musste ich auch noch eine TCP/IP-Applikation entwickeln, mit welcher es möglich wird die erhaltenen GPS-Daten über das Netzwerk zu einem Host zu schicken. Weitere 2 oder 3 Tutorials später war ich bestens informiert über Sockets, und wie man ebendiese Verbindung zustande kriegt. Bis ich dann diese zwei Dinge erfolgreich zusammengebracht hatte, und es möglich war von einem zweiten Computer die GPS-Daten eines entfernten Clients zu empfangen, war es Ende der Woche.

Diese Woche habe ich nun versucht den Flocking Algorithmus in das Serverscript zu integrieren. Auf dem Server läuft im Gegensatz zu den Clients kein C-generiertes Programm, sondern ein Matlab-Script. Der Server wartet auf eingehende Verbindungen, akzeptiert diese und liest die GPS-Daten von allen aktuell verbundenen Clients aus. Diese Daten werden intern verwertet und in den Flocking Algorithmus gespiesen, welcher dann gewisse Kontrollsignale berechnet. Die Kontrollsignale, die nichts anderes als Richtungsangaben sind, werden zu den Clients zurückgesendet. Ein Client hört nun zum Beispiel das Tonsignal „rechts“, welches ihn auffordert einen Seitwärtsschritt nach rechts zu tun. Ausgehend von einer auf einem Parkplatz verstreuten Schar von willigen Versuchskaninchen ausgestattet mit Laptop, Kopfhörer und GPS-Receiver führt der Algorithmus zum gemeinsamen Rendezvous an einem zentralen Ort auf dem Parkplatz, hoffe ich. :-) Das Ganze wird auch gefilmt werden, und falls uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, auf meine Programme Verlass sind und das Wirelass LAN der KTH auf dem Parkplatz nicht zusammenbricht, könnte die Demo am Samstag einen Heidenspass werden. :-)

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