Kopenhagen
Verfasst von gislers am Juni 6, 2008
Meine Reise führte mich nicht direkt nach Hause, sondern nach Kopenhagen. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich einen Flug gebucht. Leider war ich schon das zweite Mal verwickelt in einen Zwischenfall mit SJ (schwedische Eisenbahn). Nachdem wir bereits bei unserer Lapplandreise steckengeblieben sind, passierte mir dies nun bereits das zweite Mal. In Nässjo, irgendwo zwischen Malmö und Stockholm, ging plötzlich nichts mehr, und es wurde bekannt gemacht, dass wir den nächsten Zug in zwei Stunden abwarten müssen. Dann wurden aber Ersatzbusse organisiert, und wir fuhren bald los. Die Reise verzögerte sich natürlich trotzdem, und wir kamen etwa mit drei Stunden Verspätung in Malmö an. Da wäre wahrscheinlich der nächste Zug noch schneller gewesen. Doch halb so wild. Nach der Überfahrt über die Öresundbrücke war ich bald darauf in Kopenhagen. Ich machte mich auf den Weg zur Jugendherberge. Gemäss Beschreibung lag diese 5 Minuten vom Bahnhof entfernt. Mit meiner Tasche ohne Rollen, die ich in diesem Moment verfluchte, dauerte das ganze ein bisschen länger. Nach dem Einchecken ging ich noch ein wenig auf Stadttour und lief Richtung Christianshavn, wo ich mir Christiana ansah, eine alternative Wohnsiedlung, was ziemlich eindrücklich war. Am Abend habe ich in der Lounge der Jugendherberge noch zwei Engländer und ein Singapurer kennengelernt. Bald ich ging ins Bett im Massenschlag mit über 60 Betten.
Das war mir egal, da ich Ohrstöpsel dabei hatte. Unangenehm war nur, dass es im Schlafsaal ziemlich heiss war, was mich dann allerdings auch nicht mehr gross störte.
Am nächsten Tag erkundete ich die Stadt und folgte den roten Punkten auf der Karte, die einen an ziemlich allen Sehenswürdigkeiten vorbeiführten. Das Rathaus, Nyhavn und die Wachen beim Amalienborg Schloss haben mir dabei am besten gefallen. Nach dem Stadtrundgang ging ich zur Herberge zurück und ass einen Falafel im Garten, wo ich zwei weitere Engländer kennenlernte! Sie waren auf dem Weg zum Sweden Rock Festival in Sölvesborg, wie sich herausstellte.
Am Mittwoch ging ich mit dem Singapurer in den Park, wo wir einfach nur die Sonne genossen. Er machte sich nach dem Mittag auf zum Flughafen, während ich noch eine ultrakurze Fahrradtour unternahm. Das Fahrrad ist das gebräuchlichste Verkehrsmittel in Kopenhagen. Selbst in der Innenstadt kommt man dank ausgebauten Strassen gut voran. Zudem gibt es Fahrräder, die gegen ein Depot gratis benutzt werden können (City Bikes). Nach einem kurzen Einkauf machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof, wo mich der Nachtzug wieder in die Schweiz zurückbringen sollte.




















leif kardö sagte
bravo, du hast mit deine kamera den kobenhagener essens eingefangen.